Aktuelles





Verzicht auf Sponsoring im Coronajahr


Corona ist in aller Munde. Deshalb verzichtet der MännerSportverein Gossau auf Sponsoren- und Gönnerbeiträge.

Die verschiedenen erlassenen Massnahmen infolge dieser Pandemie bereiten vielen Geschäften und Betrieben aller Art grosse finanzielle Probleme und Sorgen. Viele Vereine können ihre Aktivitäten nicht mehr ausführen.

Der MännerSportverein Gossau verzichtet im Moment auf die Turnstunden und hat einige Anlässe coronabedingt abgesagt. Aber auch viele Sponsoren und Gönner des MännerSportvereins sind von diesen Massnahmen hart betroffen. Im Sinne der Solidarität von Gossau hilft Gossau hat der Vorstand beschlossen auf die Sponsoren- und Gönnerbeiträge für das Jahr 2021 zu verzichten. Diese Massnahme, obwohl vielleicht nur ein Tropfen auf den heissen Stein, soll ein Zeichen der Verbundenheit und Treue zu den Sponsoren und Gönnern sein. Dies in der Hoffnung auf bald wieder bessere Zeiten.

hazus

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Neue Corona-Informationen


Informationen aus dem MSG-Vorstand, 28.Oktober 2020

Geschätzte Turnkameraden

Die zweite Corona-Welle rollt unaufhörlich und beschert uns nebst beängstigenden Infektionszahlen auch neue Auflagen von Bund und Kanton.
Der Vorstand hat sich beraten und zugunsten unserer Gesundheit und der herrschenden Umstände folgendes beschlossen:

• Der Turnbetrieb in der Hirschbergturnhalle wird bis auf weiteres eingestellt.
• Die Donnerstagswanderungen werden ebenfalls bis auf weiteres eingestellt.
• Aus organisatorischen Gründen kann der Klausabend am 11. Dezember 2020 nicht durchgeführt werden.
• Gleiches gilt für den Gründungstreff am 29. Dezember 2020 im Schwarzen Adler.

• Über die Durchführung der Neujahrsbegrüssung vom 03. Januar 2021 im Freihof, sowie der Hauptversammlung vom 29. Januar 2021, entscheidet der Vorstand im Dezember 2020.

• Den wöchentlichen Stamm im Freihof «als Kontaktinsel» wollen wir, sofern es die Umstände und die Auflagen für Restaurantbesuche zulassen, beibehalten.
Der Stamm soll für einen Gedankenaustausch und ein kurzes persönliches Treffen dienen.
Die Teilnahme entscheidet jeder für sich und wir halten uns an die geltenden Auflagen vom Bund und Kanton.

Der Vorstand informiert sich laufend über die weitere Entwicklung und wird rechtzeitig über allfällige Auswirkungen auf unser weiteres Vereinsleben informieren.

Wir wünschen allen eine gute Zeit und danken für das Verständnis "ond blibed gsond"

Kurt Bühler, Präsident MSG

PS: In der Zwischenzeit haltet euch fit mit dem von der Technischen Leitung publizierten Fitnesstraining zu Zeiten des Corona-Virus - auch zu finden in der Rubrik TRAINING.

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Jassmeisterschaft 2020


Gossauer MännerSportler erküren Jassmeister 2020


Eine zusätzliche Aktivität während den Herbstferien ist beim MännerSportverein Gossau jedes Jahr die Jassmeisterschaft. Dieses Jahr wurde diese zum zweiten Mal im Restaurant zum alten Pflüegli, Gossau ausgetragen. Dass dieser Jassabend beliebt ist, zeigt die Teilnahme von vierundzwanzig Mitgliedern. Als Turnierleiter wirkten Kurt Bühler und Hans Züst. Nach drei gespielten Jassrunden zu je acht Spielen stand der Sieger des Abends mit Bernhard Buschung fest. Auf den Rängen zwei und drei folgten Karl Giger und Bruno Huber. Die komplette Rangliste ist auf der Homepage www.msg-sg-ch aufgeschaltet. Der schöne und reichliche Gabentisch sorgte dafür, dass jeder Mitspieler einen Preis mit nach Hause nehmen durfte. Allen Gabenspendern recht herzlichen Dank.
(hazus)

Rangliste:
1. Boschung Bernhard
2. Giger Karl
3. Huber Bruno
4. Premaor Alfredo
5. Widmer Peter
6. Obwegeser Leo
7. Egli Röby
8. Ranner Hubert
9. Schönholzer Peter
10. Bänninger Hansjörg
11. Häne Toni
12. Züst Hans
13. Maurer Viktor
14. Manser Othmar
15. Müller Gero
16. Liechti Samuel
17. Huser Albert
18. Bühler Kurt
19. Eisenegger Rudolf
20. Hugi Werner
21. Ledergerber Marcel
22. Sutter Walter
23. Weiss Robert
24. Stacher Ernst

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Tagesausflug nach Quinten


vom Donnerstag, 27. August 2020

Um Punkt 07:00 Uhr versammeln sich beim Bahnhof Gossau, umringt von geschäftigen und zur Arbeit strömenden Passanten, 28 MännerSportler eindeutig erkennbar eingekleidet ins neue mit Namenszug bestickte Vereinshemd. Durch das Ausflugs-OK Karl Giger und Sepp Hasler wird vor Ort Appell gemacht und dabei gleich die ausstehenden Fahrtkosten eingezogen. Für die Zugfahrt von Gossau nach Herisau nehmen wir im »Appezellerbähnli» und anschliessend in Herisau im Ostwind-Zug S4 über Uznach bis Murg am schönen Walensee platz. Das Wetter ist uns (wie gewohnt !) gut gesinnt und bei Sonnenschein und guter Sicht geniessen wir die ruhige und planmässig verlaufende Zugfahrt.
Wie vom OK angekündigt steigen in Murg diejenigen aus, die geführt von Sepp den Fussmarsch entlang dem Walensee bis Mols unter die Füsse nehmen. Diejenigen die den etwas kürzeren Fussmarsch gewählt haben, fahren mit Karl bis zur Station Unterterzen und marschieren von dort zum gemeinsamen Kaffeehalt mit Gipfeli zum Restaurant Schifffahrt in Mols. Mit Blick auf den grünlich leuchtenden Walensee und der eindrücklichen Bergkulisse im Hintergrund vom Leistchamm über die Bergkette der Churfirsten, den Hinterrugg und Nideri bis zum am östlichen Seeende liegenden Dorf Walenstadt, geniessen wir die verdiente Kaffeepause. Von Karl, welcher in Mols aufgewachsen ist, erfahren wir interessante Begebenheiten aus seiner Jugendzeit mit dem Hinweis auf markante Örtlichkeiten wie Alpweiden und dem Standort seines Elternhauses sowie zu seiner Familie, die zum Teil noch heute in Mols wohnhaft ist. Auf kurzem Weg begeben wir uns zur Schifflände wo uns das Kursschiff (Schiffli !!) erwartet und uns über den See nach dem Weiler Au bringt. Von Au, welcher wie auch unser Zielort Quinten, nur aus wenigen Häusern besteht und nur zu Fuss oder auf dem «Seeweg» erreicht werden kann, führt uns ein kurzer Fussmarsch nach Quinten. Der kurze Weg führt direkt am See entlang und im kurzen Waldstück finden wir die von Karl als «Haseörli» bezeichneten Alpenveilchen (Cyklamen repandum) die einen wunderbaren Duft verbreiten und wild und zahlreich am Wegrand stehen. Das letzte Teilstück des Fussweges wurde gemäss einer Jahreszahl um 1904 aus der steil abfallenden Felswand herausgesprengt und von einst einem schmalen zu einem breiten und gesicherten Fussweg ausgebaut. Mit einem leichten «Hüngerli» nehmen wir im Wintergarten des Restaurant Seehus platz und geniessen bei herrlicher Sicht auf den See und den im Glarnerland liegenden Mürtschenstock das Murgtal und die Region Tannenbodenalp das feine und sehr freundlich und speditiv servierte Mittagessen.

Bei der in zwei Gruppen durchgeführten Ortsbesichtigung von Quinten, geführt durch Frau Giger, eine pensionierte Lehrerin von Quinten, und in «Verwandschaft» stehend mit Karl Giger (Greth), erfahren wir viel interessantes und erstaunliches über die «alten» und heutigen Bewohner von Quinten.
So vergeht die Zeit im Flug und plötzlich erinnert und das ertönende Schiffshorn daran, dass die Rückfahrt über den See nach Unterterzen kurz bevorsteht. Corona bedingt steigen auch wir alle «Maskiert» auf das Schiff welches uns sicher und bei schönstem Sonnenschein nach Mols bringt. Die uns verbleibende Zeit bis zur Abfahrt mit dem Zug in Richtung Uznach und zurück nach Gossau nützen einige zum Genuss einer Stange Bier und dem Austausch der Eindrücke der vergangenen Stunden. Um 18:40 Uhr verlassen wir in Gossau das «Appezellerbähnli» und nach der «Demaskierung» verabschieden wir uns auch unter Einhaltung der Corona-Regeln von Karl und Sepp der Reiseleitung, welche den Dank und die Anerkennung in Form eines grossen Applauses schon in Herisau auf dem Bahnhof entgegengenommen hat.
Der Präsident hat bei der Verabschiedung die Mitglieder darauf aufmerksam gemacht, dass im nächsten Jahr wieder eine 3-Tages-Reise ansteht und wir vom Vorstand gespannt sind auf Vorschläge und Anregungen für diesen Anlass.
Damit geht eine von der Reiseleitung gut organisierte und durchgeführte Vereinsreise für alle Beteiligten erfolgreich zu Ende und wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

K. Bühler

Unter folgendem Link findet ihr weiterführende Informationen von unserer Touristenführerin - Frau Marianne Giger - über das malerische Dörfchen Quinten:

Info zu Quinten.pdf [29 KB]

Sämi Liechti hat wiederum eine tolle Foto/Video-Strecke zusammengestellt. Einsehbar unter dem Link:

https://www.relive.cc/view/vmqXoBGrNL6

Viel Spass!

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Abendwanderung mit Partnerinnen 2020


Abendwanderung mit Partnerinnen mit «feucht-fröhlichem» Ausgang !

Wie gewohnt und mit fast selbstverständlichem Wetterglück versammeln sich am Bahnhof Gossau 31 gut gelaunte MännerSportler mit Partnerinnen, um mit der Fahrt mit der Appenzellerbahn die gemeinsame Abendwanderung zu starten. Dankbar steigen wir in den klimatisierten Wagen des «Appenzellerbähnlis» welches uns sicher bis zur Station Jakobsbad bringt. Ausgerüstet mit mehrheitlich leichtem Schuhwerk marschieren wir auf dem bekannten «Barfussweg» in Richtung Restaurant Golf Gonten. Bei schönstem Sonnenschein geht es über grüne Wiesen und Bäche und die wenigen aber schon etwas dunkleren Wolken können uns vorerst nicht beunruhigen. Nach etwas mehr als der Hälfte des Weges lassen uns die nicht zu überhörenden «Donnergeräusche» etwas kritischer in den inzwischen merklich dunkleren Himmel schauen. Als ob dies nicht schon genug «Unheil» wäre, fallen kurz darauf die ersten schweren Regentropfen auf den von der Sonne aufgewärmten Wanderweg. In Erwartung eines eher kurzen Gewitterregens werden die ersten Regenschirme aufgespannt und Regenjacken angezogen. Was aber darauf folgt ist fast nicht zu beschreiben. Die Regenschirme werden vom plötzlichen Sturmwind, begleitet von heftigen Regengüssen vermischt mit Hagelkörnern, buchstäblich zusammengefaltet und teils zerstört. Gruppenweise suchen wir etwas Schutz unter den schmalen Vordächern des Schützenstandes und kleinen, am Wegrand stehenden «Gädelis» und « Wegmacherhüslis». Einem von einer Sturmböe fortgetragenen Schirm folgt eilends die «Besitzerin» was zur Folge hat, dass ein Ausrutscher in der nassen Wiese zu einem unfreiwilligen «Bad» im kleinen «Bächli» führter. Zum Glück bleibt das kurze «Bad» ohne körperliche Folgen, abgesehen von noch gänzlich nassen Kleidern und dem Umstand, dass dabei die Sehbrille im «Bächli» verloren gegangen ist. Aufgrund der Tatsache und den anhaltenden Sturmböen mit viel Regen ist die Entscheidung schnell gefallen, mehr als «nasser» können wir nicht werden und so erreichen wir unser Ziel das Restaurant Golf Gonten.
Aus der für die meisten von uns ungemütlichen sehr nassen Situation, entstehen bereits zum «Schmunzeln» anregende Kleidervarianten für das uns bevorstehende Nachtessen.
Dank der sehr freundlichen Unterstützung unserer Gastgeberin Karin Ulmann kann auch unsere unfreiwillige «Badende» nach einer warmen Dusche und geliehenen Kleidern am gemütlichen Nachtessen teilnehmen. Im Verlauf des Apéros erfahren wir auch von den mit den Autos angereisten, dass nur schon der Weg vom Parkplatz zum Restaurant zu nassen Hosen geführt hat, was uns «Läufer» natürlich nicht freut aber doch etwas «tröstet !».
In angeregten Diskussionen wird während dem Essen über die eine oder andere Episode gesprochen bis «gelästert» und dabei festgestellt, dass das Essen auch in nassen Kleidern ein Erlebnis sein kann.
Nach dem Dessert wird es kurzfristig etwas ungemütlich für den kurzen Weg bis zur Bahnstation Gontenbad und dies deshalb, weil wir uns an die noch immer etwas feuchten und klammen Kleider und Schuhe gewöhnen mussten. Die kurze Fahrt bis Gossau erfolgt in anhaltend guter Stimmung und mit Aussicht auf eine warme Dusche und trockene Kleider verabschieden wir uns in BAG_manier von einer Abendwanderung mit sprichwörtlich «feucht-fröhlichem» Ausgang !

KuBü

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Abendwanderung vom 12. Juni 2020


Bei schönstem Sommerwetter genoss der MännerSportverein die alljährliche Abenwanderung in der Gegend Schloss Oberberg / Wissholz. Sämi Liechti hat mit einer neuartigen App darüber eine Foto/Video-Strecke erstellt. Ueber den Link

https://www.relive.cc/view/vPOpWgD9LRv

könnt ihr die Bilder ansehen.
Um das Video zu starten, im ersten Bild auf den Startknopf drücken! Die Bilder können weiter unten auch statisch angesehen werden. Danke Sämi.
(Hu)

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Hauptversammlung 2020


Aktiver MännerSportverein

An der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung des MännerSportvereins im Hotel Sonne, konnte der Präsident 38 MSG-Mitglieder begrüssen. Es durfte wieder auf eine rege Teilnahme der im vergangenen Jahr durchgeführten Anlässe zurückgeschaut werden. Aus dem vom technischen Leiter Sepp Hasler vorgetragenen Jahresbericht geht hervor, dass an den 43 Turnanlässen welche durch ihn und Bruno Huber geleitet wurden total 977 teilgenommen haben. Dies ergibt den stolzen Schnitt von 23 Männersportlern pro Anlass. Nebst vielen weiteren Aktivitäten kann die 3-tägige Vereinsreise in den Südjura erwähnt werden. Das für das Jahr 2020 vorgestellte Jahresprogramm verspricht nebst sportlichen auch einige gesellschaftliche Anlässe bei denen die wie gewohnt gute Kameradschaft nicht zu kurz kommt. Für die wöchentliche Turn- und Spielstunde treffen sich die Männersportler auch im kommenden Vereinsjahr jeden Freitag (ausser den Schulferien) um 19.00 in der Hirschbergturnhalle. Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen.

Hans Züst

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Kaffe-Plausch der MSG-Damen


Im Rahmen der diesjährigen Neujahrsbegrüssung haben einige unserer Frauen die Idee gehabt und den Wunsch geäussert, sich auch regelmässig zu treffen. Wenn die Männer sich an ihrem Dienstags-Stamm im Freihof unterhalten, könnten sich doch die Frauen zur gleichen Zeit in der Toggenburg - so zwischen 10 und 11 Uhr - zu einem ungezwungenen Schwatz treffen. Marlies Angehrn hat diese Idee aufgenommen und lädt nun zum 1. Kaffee-Plausch am 14. Januar 2020 ins Restaurant Toggenburg ein. Um weitere Informationen zu versenden, bittet Marlies alle interessierten Damen ihr die entsprechenden Email-Adressen unter marlies.angehrn@gmx.ch zu melden. Uns MännerSportler freut es, dass sich auch unsere Frauen und Partnerinnen in unserm Verein wohl fühlen.

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Auffahrtsturnfahrt 2019


Matzingen - Stettfurt - Sonnenberg - Freudenberg - Stählibuck - Frauenefeld


Am fast menschenleeren Bahnhof Gossau treffen bis 07:30 Uhr 21 in helle Turnerleibchen und Wanderausrüstung gekleidete MännerSportler ein. Nach einer durch Bruno Huber, dem Organisator der diesjährigen Auffahrtswanderung durchgeführten Präsenzkontrolle, begeben sich die 21 gut gelaunten Teilnehmer auf Gleis 4 ins reservierte Abteil des Schnellzuges Richtung Wil. Unmittelbar vor dem Einfahren des Zuges orientiert uns Bruno darüber, dass für uns im zweitvordersten Wagen reserviert sei. Einige, die die elektronische Anzeige studiert haben, erheben Einspruch und weisen darauf hin, dass die vordersten 3 Wagen als 1. Klasse deklariert sind. Bruno gibt uns zu verstehen, dass er ein SMS erhalten habe mit dem Hinweis auf die Reservation. Der einfahrende Zug gibt den Einsprechern recht und wir suchen unsere vermeintlich reservierten Plätze in den 2. Klasswagen hinter den drei 1. Klasswagen !
Die kurze Fahrt nach Wil überstehen wir alle, verteilt im neuen Bombardierzug, welcher uns als „Schüttelzug“ bekannt ist und diesem Ruf auch gerecht wird, unbeschadet.

Das Umsteigen in Wil in die Frauenfeld-Wil-Bahn geht reibungslos und in ganz ruhiger Fahrt gelangen wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung in Matzingen. Noch auf dem Bahnsteig orientiert uns Bruno detailliert über den Verlauf der Auffahrtswanderung und die wichtigen Stationen des Kaffeehalts und der Mittagspause. Nach 45 Minuten gelangen wir über eine breite Kiesstrasse nach Stettfurt. Im Dorfzentrum mit vielen schön restaurierten Riegelhäusern trennen sich einige Sportkollegen und begeben sich auf einem etwas leichteren Weg zum Restaurant Freudenberg. Für den Rest der MännerSportler heisst es, ca. 150 Höhenmeter in Angriff zu nehmen und auf dem steilen mit zahlreichen Holzstufen ausgestatteten Waldweg zum Schloss Sonnenberg aufzusteigen. Mit einem etwas erhöhtem Puls erreichen wir das seit längerer Zeit im „ewigen Umbau“ befindliche Schloss Sonnenberg. Das mit Bauabschrankungen gesicherte Schloss kann nicht besichtigt werden und wir marschieren, umgeben von vielen Pferden und Ponys, die auf einem gepflegten Bauernhof gehalten werden, in Richtung Rest. Freudenberg wo uns Kaffee und Gipfel, sowie die restlichen Kollegen bereits erwarten.

Nach ca. 1 Stunde besammeln wir uns und marschieren über Felder und Waldwege in Richtung „Stählibuck“, wo uns das vorbestellte Mittagessen erwartet. Der Marsch durch den kühlen Wald und die sonnigen Felder macht hungrig und durstig. In sehr gepflegter Umgebung werden wir im Ausflugsrestaurant „Stählibuck“ vom Servicepersonal freundlich und kompetent empfangen. Rasch werden wir mit Getränken und den zwei Menus „Reis-Casimir und Rindsvoressen mit Spätzli und Gemüse“ versorgt.

Nach dem gemütlichen Mittagshalt und dem individuellen Genuss von verschiedenen Desserts nehmen wir den kurzen Aufstieg zum Aussichtsturm „Stählibuck“ in Angriff.
Vor dem Besteigen des „im Stiel des Eifelturms“ erbauten Aussichtsturms erklärt uns Bruno in kurzen aber eindrücklichen Worten die „Geschichte“ dieses Turms. Besonders ist, dass der Stahlturm 1908 in Näfels/GL erbaut und aufgestellt worden ist, um wieder zerlegt zu werden und mit der Bahn anschliessend nach Frauenfeld transportiert zu werden. Umgeladen auf verschiedene Pferdefuhrwerke wurden die Bauteile zum Aussichtspunkt „ Stählibuck“ gefahren. Im 2. Weltkrieg wurde der Turm und die Umgebung vom Militär requiriert und zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Von einer speziellen Abteilung der Armee wurden vom Turm aus Fliegerbeobachtungen gemacht und dienten der Armeeführung als wichtiger Beobachtungsposten. Die spezielle Truppe war befähigt Flugzeuge aufgrund ihrer Siluetten und den Motorengeräuschen zu identifizieren und der Armeeführung die Beobachtungen zu melden.
Nach Beendigung der Kriegszeit wurde der Turm durch die Armee vollständig restauriert und der Öffentlichkeit übergeben.

Nach diesem geschichtlichen Rückblick besteigen wir über 148 Treppenstufen den Aussichtsturm und geniessen auf der Stahlplattform den wunderbaren Rundblick in alle Himmelsrichtungen. Noch beim Aufstieg wird vom Fotografen Werner Portmann ein Gruppenbild gemacht und von einem Passanten vervollständigt um auch Werner aufs Bild zu bringen. (Applaus für den Fotografen !!)
Nach dem obligatorischen Eintrag ins „Gipfelbuch des Aussichtsturms“ steigen wir ab und nehmen den Abstieg durch Feld und Wald in Richtung Bahnhof Frauenfeld unter die Füsse. Nach gut einer Stunde Wanderzeit auf gut ausgebauten Wanderwegen durchs Mülitöbeli, erreichen wir den Bahnhof Frauenfeld wo wir bis zur Abfahrt der Frauenfeld-Wil-Bahn noch eine Glace und Trinkpause einlegen. Die kurze Fahrt nach Wil und anschliessend nach Gossau verläuft sehr ruhig und dies, dank der guten Organisation durch Bruno.

In guter Laune und dem Genuss verschiedener Erlebnisse, verabschieden wir uns am Bahnhof Gossau mit dem klaren Hinweis unserer technischen Leiter Bruno und Sepp, dass wir uns am Freitag zur nächsten Turnstunde wieder treffen. Für einige braucht es ein kühles Bier um den schönen Tag ausklingen zu lassen und uns auf Freitag und die kommende Turnstunde einzustimmen.

Herzlichen Dank Bruno für die gute Organisation und allen Teilnehmern danke für das Mitkommen und die Mitgestaltung der schönen Auffahrtswanderung 2019.

Kurt Bühler

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