Aktuelles





Hauptversammlung 2018


Nach einem feinen, asiatischen Nachtessen begrüsste der Präsident Ruedi Eisenegger die vierunddreissig anwesenden Mitglieder und eröffnete die neunte Hauptversammlung im Restaurant Schwarzen Adler. Alle Traktanden konnten zügig abgehandelt werden. Die technischen Leiter Bruno Huber und Bernhard Boschung dankten für die rege Teilnahme an den Turn- und Fitnessstunden. Im Durchschnitt nahmen dreiundzwanzig Teilnehmer an diesen kameradschaftlichen Turn- und Spielstunden teil. Josef Hasler hat im SGTV einen ersten Seniorenleiterkurs als technischer Leiter absolviert und wird dem Verein nun als dritter Leiter zur Verfügung stehen. Ein Höhepunkt wird dieses Jahr die eintägige Vereinsreise sein. Diese führt uns in das schöne Gebiet Sattel-Hochstuckli in der Innerschweiz. Am Freitag, 17. August können Interessenten an einer Schnupperlektion Einblick in unsern Verein erhalten.


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Chlausabend 2017


Chlausabend im Hofstadel Albertschwil

Nach dem Eindunkeln nach einem sonnigen kalten Wintertag vom Donnerstag, den 07. Dezember 2017, um 17.15 Uhr, besammeln sich bei der Markthalle in Gossau 11 wanderwillige Männersportler für den Marsch zur Chlausfeier im Hofstadel in Albertschwil. Nach einer knappen Stunde stellen wir vor den Toren des Hofstadels fest, wie aus verschiedenen Richtungen mit Velos und Autos die restlichen 23 Männersportler eintreffen. Geleitet von verschiedenen Feuersäulen finden wir den Weg vom Parkplatz in den gemütlich und schön dekorierten „Stadel“ wo wir bei einem Apero uns rege austauschen. Durch unseren Präsidenten, Ruedi Eisenegger, erfahren wir organisatorisches über den weiteren Verlauf der „Chlausfeier“. Erfreulich ist der Umstand, dass durch grosszügige Spenden aus den Reihen der Mitglieder (vorwiegend Geburtstage usw.) wir einen fast kostenlosen Abend geniessen dürfen, was mit einem grossen Applaus verdankt wird.

Nach dem Apero dürfen wir an den schön dekorierten Tischen (Doris und Gehilfen, Bruno und Ruedi sei‘s herzlich gedankt!) platz nehmen und uns mit Suppe und einem besonderen Cordon-blue mit vielen Beilagen verwöhnen lassen. Nach dem reichlichen und sehr guten Essen wird es plötzlich ruhig, nicht weil einige eingeschlafen sind, nein es ertönt ein Glöcklein und der Samichlaus in Begleitung vom Rupprecht steht unter der Türe. Trotz der höflichen Begrüssung schauen einige Männersportler mit besorgtem Blick auf das grosse rote Buch welches vom Samichlaus ruhig, aber mit ernstem Blick in die Runde, geöffnet wird. In der nächsten Stunde erfahren alle Anwesenden was es heisst, im roten Buch mit einem Eintrag vermerkt zu sein. Trotz einigen „kritischen“ Einträgen werden wir Männersportler vorwiegend im Zusammenhang mit positiven „Taten“ einzeln erwähnt und mit einem von Doris liebevoll und schön gefüllten „Chlaussäckli“ belohnt. Dank diesem Umstand, muss auch niemand auf den Dessert verzichten, welcher durch den Hausherrn, Christoph Koch, mit einem „Gesponserten“ Appenzeller oder Belys bereichert und spontan mit einem Applaus verdankt wird.

Gestärkt und gespannt erfolgt anschliessend die Erklärung von unserem Quizmaster, Röbi Weiss, wie und in welcher Form wir die Quizfragen zu beantworten haben. Aufgrund von grossen „Passbildern“ von Damen und Herren aus aller Welt vom Erfinder, Musiker, Schauspieler bis zum Revolutionär wird der Fragebogen eifrig ausgefüllt und in Erwartung eines guten Resultats eingesammelt und ausgewertet. Nicht ein Sieger, nein es sind zwei, dürfen sich, wie alle andern „Sieger“, einen Preis aussuchen. Mit einem Applaus wird die Arbeit des „Quizmasters“ verdankt und darauf hingewiesen, dass auch nächstes Jahr ein Chlausabend statt findet!

In lockerer Stimmung und dem Wissen, dass „de Samichlaus“ bereits auf dem Heimweg ist, werden von Hans Züst noch einige „weihnächtliche“ Witze zum Besten gegeben und geräuschvoll verdankt.

Bevor sich einzelne Kollegen verabschieden meldet sich der Präsident nochmals mit einigen Dankesworten an alle. So nach und nach leert sich der Stadl und ein weiterer gemütlicher und erlebnisreicher „Chlaushöck“ geht zu Ende.

Kurt Bühler

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Jassabend 2017

Jassabend vom Freitag, 6. Oktober 2017 im Restaurant Traube Mult

Der traditionelle Jassabend am ersten Freitag in den Herbstferien hat für interessante und spannende Jasspartien gesorgt. Es wurde konzentriert und speditiv gespielt und jeder der 21 Teilnehmer versuchte möglichst viele Punkte zu holen und sich gutschreiben zu lassen.
Ruedi Eisenegger als versierter Turnierleiter und Kurt Bühler als sein Assistent sorgten für den reibungslosen Ablauf sowie dem Bereitstellen der schönen Preise und dem Erstellen der mit Spannung erwarteten Schlussrangliste. Mit 1216 Punkten darf sich dieses Jahr Toni Häne als MSG-Jasskönig feiern lassen.
Alle übrigen Teilnehmer konnten als Erinnerung an einen unterhaltsamen Abend einen gespendeten Preis mit nach Hause nehmen. Den durch Ruedi mündlich erwähnten Preis-Sponsoren sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.
(kubu)

Rangliste:
1. Häne Toni
2. Weiss Robert
3. Züst Hans
4. Ranner Hubert
5. Sutter Walter
6. Huser Albert
7. Maurer Viktor
8. Eisenegger Rudolf
9. Reimann Jürg
10. Stacher Ernst
11. Müller Gero
12. Giger Karl
13. Boschung Bernhard
14. Bühler Kurt
15. Flühler Jakob
16. Bänninger Hansjörg
17. Huber Bruno
18. Schönholzer Peter
19. Obwegeser Leo
20. Widmer Peter
21. Premaor Alfredo

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3-Tagereise Schwäbische Alb

Vereinsreise vom 29. bis 31. August 2017

Reisefreudige Männersportler

Achtundzwanzig Mitglieder des MännerSportvereins Gossau stiegen bei gutem Wetter frohgelaunt in den Reisecar, um sich auf die alle zwei Jahre stattfindende dreitägige Reise zu begeben. Die abwechslungsreiche Fahrt führte uns zum Kaffeehalt ins weitherum bekannte Café Bürgi in Pfyn und dann weiter via Ramsen, wo beim Ortsteil Moskau noch ein Foto-Zwischenhalt eingelegt wurde, auf die Schwäbische Alb in Deutschland.
Beim Mittagessen im legendären Forsthaus Liechtenstein lernten wir die verschiedenen Zubereitungsarten der als schwäbische Spezialität bekannten Maultaschen kennen. Während einer gut geführten Besichtigung in der Ritterburg Schloss Liechtenstein wurde uns die Geschichte der vielen Burgen und Schlösser der Gegend etwas näher gebracht.
Schon bald hiess es wieder einsteigen. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt via Erpfingen war Zimmerbezug im schönen Hotel Rössle in Stetten - Fronstetten angesagt. Beim kulinarisch sehr feinen Nachtessen wurde jedem klar, dass mit diesem Hotel eine sehr gute Wahl getroffen wurde.
Auch am zweiten Tag war Petrus den Turnern gut gesinnt. Bei den Aktivitäten wie Radfahren mit Bike oder e-Bike entlang der jungen Donau oder wandern konnte die schöne Gegend erlebt und kennen gelernt werden. Nach dem feinen Mittagessen welches gleich beim Fahrradverleih eingenommen wurde, führte uns der Bus nach Sigmaringen. Bei der anschliessenden Besichtigung der Zoller Hof Brauerei konnte der feine Gerstensaft auch degustiert werden.
Wieder zurück im Hotel Rössle wurde - vor dem wieder sehr feinen Nachtessen - der von Bruno Huber spendierte Apéro in der prächtigen Gartenwirtschaft genossen. Natürlich kam auch die Pflege der Kameradschaft und die Gemütlichkeit nicht zu kurz.
Schon vor der Abreise am letzten Tag sprach sich bald herum, dass mit Walter Sutter ein Geburtstagskind an Bord war. Sein im Bus offerierter Apéro wurde mit Liedern verdankt. Beim nächsten Halt stand eine Führung durch den Obsthof Steffelin in Marktdorf / Ittendorf auf dem Programm. Den Abschluss der Führung machte eine Degustation von feinen gebrannten Hofspezialitäten. Anschliessend wurde die Gruppe mit einem traditionellen Dinnele-Essen verwöhnt. Wer Bedarf hatte konnte im sehr liebevoll eingerichteten Hofladen noch verschiedene Spezialitäten einkaufen.
Nach der Besichtigung des Dorniermuseums in Friedrichshafen - mit kompetenter Führung - wurde der Bus auf die Fähre verladen und der Rest der Heimreise unter die Räder genommen. Froh gelaunt und mit besten Erinnerungen konnte der Bus in Gossau wieder verlassen werden. Auch der Regen am letzten Tag vermochte der guten kameradschaftlichen Stimmung keinen Abbruch beizufügen. Nach dieser Reise ist jedem Teilnehmer klar was Maultaschen und Dinnele für feine Speisen sind und wie schön die Schwäbische Alb ist.
Vielen Dank den Organisatoren, Kurt Bühler und Karl Giger sowie dem guten Chauffeur der Firma Ramsauer Herisau - Stefan.

Hans Züst

Zur Fotagalerie 3-Tage-Reise Schwäbische Alb 2017

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Zum Gedenken an Heinz Streuli


Wer kannte ihn nicht, den Urgossauer Heinz Streuli. Er war jahrzehntelang auf mehreren Bühnen sehr aktiv. Sei es als Milchmann mit seinem Oldtimer-Dreirad-Gefährt, beim regionalen Turnbetrieb, beim Gewerbe und den Fachgeschäften. Nicht zu übersehen waren seine unzähligen Presseberichte von Events jeglicher Art.

Heinz Streuli wuchs mit seinen drei Geschwistern an der Hochschorenstrasse in Gossau auf, wo seine Eltern ein Molkereigeschäft mit Milchtouren betrieben. Dieses Metier gefiel Heinz und deshalb wollte auch er diesen Beruf erlernen. Damals war es üblich den Beruf in verschiedenen Betrieben zu erlernen, und so bekam er eine gute und vielseitige Ausbildung. Das Schicksal schlug zu. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters übernahm der junge Berufsmann Heinz sofort das elterliche Geschäft. Anfänglich mit seiner Mutter Ida und später mit seiner Frau Beatrice baute er das Geschäft aus und eröffnete 1962 eine Filiale an der Bahnhofstrasse. Dieses Fachgeschäft samt den Milchtouren führten Heinz und Bea gemeinsam 45 Jahre. Im Juli 2007 ging die Geschichte der Molkerei Streuli zu Ende.
Heinz engagierte sich auch für die Öffentlichkeit. Viele Jahre war er mit Rat und Tat Vorstandsmitglied bei den Gossauer Fachgeschäften und dem Gewerbe.

Schreiben und organisieren war ein Hobby von Heinz. Das Turnen brauchte er seit jungen Jahren zur körperlichen Ertüchtigung und zur Geselligkeit. Er bekleidete im Laufe der vielen Jahre fast alle Chargen, vom Kassier bis zum Präsidenten. Zudem war er Gründungsmitglied von diversen örtlichen Sportveranstaltungen. Sein Wirken wurde in Turnerkreisen bald bekannt und belohnt durch Ehrenmitgliedschaften.
Am 29. Dezember 2008 war der Geburtstag des MännerSportvereins Gossau. Auch hier war Heinz Streuli mit von der Partie, war aktiver Turner und übernahm sogleich das Amt des Pressebetreuers und Archivars. Bis 2015 war Heinz gesund und nach Möglichkeit wöchentlich in der Turnstunde. Leider zwangen ihn dann gesundheitliche Probleme zum Kürzertreten. Nach und nach übergab er seine Chargen an Turnkameraden. Seine Kräfte verliessen ihn zunehmend und er konnte nach 15 monatigem Kampf zu Hause friedlich einschlafen.

Wir haben einen geschätzten Mitmenschen verloren und behalten unsern Kameraden stets in guter Erinnerung.

(re)

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Abendwanderung mit Partnerinnen


Samstag, 24. Juni 2017,
zum Schloss Dottenwil in Wittenbach
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Bei schönstem Wetter fahren wir mit dem Zug von Gossau via St. Gallen nach Wittenbach und wandern von dort durch eine wunderschöne Landschaft in Richtung Schloss Dottenwil. Im Schlossgarten werden wir unter freiem Himmel von freiwilligen Helferinnen und Helfern mit Speis und Trank bedient. Nach dem Essen können im Schloss selber und im angebauten Schloss-Museum verschiedene Ausstellungen über das Handwerk vom Schmied, Schreiner und Schumacher und vielen weiteren Tätigkeiten bewundert werden. Nach Beendigung der Rundgänge durch das geschichtsträchtige Schloss Dottenwil begeben wir uns auf den Rückweg nach Wittenbach und fahren zurück nach Gossau. Ein gelungener MSG-Ausflug mit Partnerinnen findet dort seinen Abschluss, was die Fotos von Werner Hugi deutlicher zeigen als „tausend Worte“.

Kurt Bühler

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Turnfahrt 2017


Auffahrtswanderung Donnerstag, 25. Mai 2017

Am noch fast leeren Bahnhof Gossau treffen um 06.30 Uhr aus allen Richtungen schlussendlich 21 in helle Turnerleibchen gekleidete Männersportler ein. Gut gelaunt steigen wir auf Gleis 4 ins reservierte Abteil des Schnellzuges ein, welcher uns via Winterthur nach Kollbrunn, dem Ausgangsort der traditionellen Auffahrtswanderung bringt. Ab jetzt auf „Schustersrappen“ wandern wir durch das noch sehr ruhige Dorf Kollbrunn dem Bäntalbach entlang Richtung „Tüfels-Chilen“. In der Formation „Tatzelwurm in Hellblau“ marschieren wir gemütlich auf der Naturstrasse durch Feld und Wald und werden plötzlich von steil ansteigenden Treppenstufen gezwungen das Marschtempo etwas anzupassen. Mit doch etwas erhöhtem Puls erreichen wir nach ca. einer Stunde die „Tüfels-Chilen“ welche sich in einer Art Felstreppe darstellt. Über dieses treppenartige Gestein, welches grossflächig mit Moos überwachsen ist, ergiesst sich ein kleiner Wasserfall. Das Spezielle daran ist, dass sich unter dieser ständig mit Wasser getränkten Moosschicht „Tuffstein“ - mit diesem Naturstein wurde die Thurbrücke in Bischofszell erstellt - bildet und dieser früher herausgesägt wurde und dadurch dieses treppenartige Gebilde entstand. Über dieser Steintreppe bietet sich ein Rastplatz geradezu als Marschhalt an. Auf nicht gerade der neusten Generation von Tisch und Bänk - Bernhard meint dazu die stehen schon 50 Jahre da - geniessen wir die mitgebrachte Zwischenverpflegung von „Chäs und Brot“ bis hin zum Doping verdächtigen „Red-Bull“ welches sich im Rucksack unseres Präsidenten versteckt hat. Als sich bei einigen Teilnehmern eine gewisse Unruhe bemerkbar macht, ergreift Karl als „Co-Leiter“ das Zepter und marschiert langsam auf dem Waldweg in Richtung Eidberg unserem nächsten Wanderziel. Was nicht alle wissen ist, dass uns ein steiler Abstieg bis hinunter zum Bäntalbach bevorsteht und natürlich ebenso wieder ein recht happiger Auftieg ins Dörfchen Eidberg.

Dank dem schönen Wetter, welches uns allen zugutekommt, ist der Weg in gutem Zustand und lässt sich von allen Teilnehmern gut bewältigen. Auch lässt sich die fast unberührte Natur geniessen und so manche „Hüslischnecke“, die unseren Weg kreuzt bewundern – mindestens die, die ein Auge dafür haben!-. Auch von auf dem Weg liegenden kleinen Bäumen, die dem „überraschenden Schneefall“ zum Opfer gefallen sind, lassen wir uns nicht aufhalten und erreichen nach einer weiteren Stunde das Dorf Eidberg. Was uns ganz besonders freut ist, dass in diesem kleinen Weiler die Gartenwirtschaft Frohsinn Eidberg geöffnet hat. Von einer sehr aufmerksamen und freundlichen Gastwirtin werden wir sehr schnell und gut bedient, was von allen geschätzt und verdankt wird.

Etwas vorsichtig erkundigen sich einige Turner nach der uns noch bevorstehenden Wegstrecke und Wanderzeit. Beruhigend können wir mitteilen, dass unser nächstes Ziel Ricketwil ist, und wir es in ca. 45 Minuten erreichen. Im Wissen, dass dort unser Mittagessen wartet und wir eine längere Pause einlegen können, marschieren wir in gelösster Stimmung auf einem sehr breiten Waldweg und im willkommenen Schatten auf unser nächstes Ziel los.

Im wunderschön gelegenen Restaurant Landhaus, wo wir vom Schwiegersohn von Karl Giger, und seinen Helferinnen sehr freundlich empfangen werden, dürfen wir das verdiente Mittagessen einnehmen. Der von Karl Giger selber hergestellte „Schüblig“ ist mit Pommes und Bohnen ein herrliches Menu und auch diejenigen, die sich für den „Grillrostbraten“ entschieden haben werden nicht enttäuscht.

Auch die ausgiebigste Mittagspause inkl. Dessert hat ein Ende, und wir machen uns auf den Weg in Richtung Bahnhof Räterschen. Gemäss Jürg Reimann, sagen die „Fremden“ Räterschen aber Jürg welcher familiär mit diesem Ort verbunden ist oder war sagt, es heisse bei „Einheimischen“ Rätscheren!

Aber auch wir „Fremden“ finden auf einem schönen Waldweg den Bahnhof Räterschen wo wir sogar noch einen früheren Zug in Richtung Gossau erwischen. Nach einem kleinen bahntechnischen Zwischenhalt in Will/SG treffen wir pünktlich in Gossau ein. Noch auf dem Perron 4 ergreift unser Präsident Ruedi das Wort und bedankt sich bei allen Teilnehmern und natürlich auch bei den Organisatoren vor allem bei Bernhard Boschung – welcher bereits die 15. Auffahrtswanderung organisiert hat ! - sowie bei Karl und dem Schreibenden. Es habe ihn sehr gefreut, dass so viele Turnkameraden an der gelungenen Wanderung teilgenommen haben. Er wünscht allen noch eine gute Heimkehr, auch denen die sich noch ein Abschlussbierchen genehmigen wollen.

(bü)

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Zum Gedenken an Dölf Baumgartner


Unser langjähriges und geschätztes MSG-Mitglied Dölf Baumgartner ist im Hinterberg in Andwil aufgewachsen. Mit seinen 5 Geschwistern hatte er eine glückliche Jugend, denn es war genügend Platz zum Austoben vorhanden und der Bezug zu den Tieren war ihm wichtig. Den Kontakt zur Scholle hat Dölf nie verloren. Mit 64 Jahren wollte er kürzer treten, ging in Pension und erledigte die Hauswartarbeiten ums Wohnhaus an der Sportstrasse. Seine Mitarbeit auf dem Hof seiner Tochter war ebenfalls sehr gefragt. Dölf war ein Handwerker mit Kenntnissen auf allen Gebieten. Bei Werkzeugen und Maschinen jeglicher Art war er in seinem Element. Es ist deshalb auch klar, warum er fast 40 Jahre im Baugeschäft Wyssen arbeitete und dort der Mann für alle Fälle war. Sein sonniges Gemüt machte ihn zum guten Kollegen und angenehmen Mitarbeiter, mit dem man über alles diskutieren konnte. Als Pensionär wollte er mit Alice auch etwas von der weiten Welt sehen. So unternahmen die Beiden mehrere Reisen mit Bahn, Bus oder Flugzeug und alles wurde auf Fotos festgehalten.

Seine Freizeit organisierte Dölf sehr abwechslungsreich. Um sich fit zu halten war er mit wenigen Ausnahmen jeden Freitag in der Turnhalle anwesend. Die Geselligkeit nach der Turnstunde war Dölf ebenfalls sehr wichtig. Für jassen oder diskutieren war er immer zu haben. Wandern und Velofahren mit Frau und Kollegen gehörten auch zu seinem Fitnessprogramm. Viele Jahre organisierte und leitete Dölf die Monatswanderungen des MSG und zeigte uns viele schöne Ecken in der Umgebung. Die Einkehr hat er dabei nie vergessen.

Nun ist Dölf unerwartet und still von uns gegangen. Wir haben einen geschätzten Mitmenschen verloren und behalten unsern Kameraden stets in guter Erinnerung.
(re)

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Zum Gedenken an Peter Eigenmann


Peter Eigenmann verbrachte eine glückliche Jugendzeit in einer grossen Bauernfamilie auf dem Hof Sommerau. Nach seinen Schul- und Lehrjahren besuchte er noch das Technikum. Danach stellte sich die Frage, wie wende ich das Gelernte an. Der junge Mann entschied sich für das Soziale. Er bewarb sich für eine begrenzte Zeit als Lehrlingsausbildner im mechanischen Bereich in Tansania. Seine Aufgaben im Auftrag von Schweizer Hilfswerken und Schweizer Regierung beinhalteten den Aufbau von Handwerkerschulen mit angegliederten Werkstätten. Dadurch hat der Berufsmann während insgesamt acht Jahren viel dazu beigetragen, dass junge Menschen lernen konnten mit Maschinen und Naturkenntnissen leichter und effizienter zu arbeiten. 2012 besuchte Peter mit Frau und Tochter in Tansania seine ehemaligen Wirkungsorte. Mit Genugtuung stellten sie fest, dass alle Projekte erfolgreich weitergeführt wurden.

Auf sportlichem Gebiet war Peter ebenfalls aktiv. Er war 2008 Gründungsmitglied des MännerSportvereins Gossau und übernahm gleich das Präsidentenamt. Die Abende beim Turnen in geselliger Runde und die Vereinsreisen hat Peter als Ausgleich zur Arbeit sehr genossen. Auch für Sondereinsätze von öffentlichem Interesse war er immer bereit. Unter seiner achtjährigen und umsichtigen Leitung hat sich der Verein bestens entwickelt. Leider zwangen ihn gesundheitliche Probleme zum Rücktritt an der HV 2017. Die Vereinsmitglieder verdankten ihm all sein Schaffen mit der Ernennung zum Ehrenmitglied.
Leider konnte Peter seine Pensionierung nur kurze Zeit geniessen. Nach einigen Spitalaufenthalten hat sein Herz am 11. April 2017 aufgehört zu schlagen. Familie, Verwandte und Kameraden trauern um einen liebevollen Mitmenschen.
(li/re)

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